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Das Format „Krimi-Dinner“ erfreut sich zunehmend großer Beliebtheit und wird an vielen verschiedenen Orten angeboten: Für die Gäste gibtʼs ein 3-Gänge-Menü, und zwischen den Gängen wird Theater gespielt. Die Schauspieler bewegen sich zwischen den Tischen und inszenieren eine Geschichte, in der es – wie bei Krimis so üblich – um einen Mordfall geht.
Auch beim Hinterwälder KrimiDinner, das im Zeitraum vom 2.–18. Oktober 2026 an insgesamt acht verschiedenen Orten im Südschwarzwald aufgeführt wird, geht es heiß her. Im Mittelpunkt des Geschehens steht eine 10-köpfige Hinterwälder Milchviehherde. Sie wird umsorgt von Rosi Penelope Knoblauch, leidenschaftliche Bäuerin aus dem Schwarzwalddorf Drombach und Mutter von Anton Knoblauch, auf dessen Hochzeitsfest das KrimiDinner spielt. Ausgerechnet aus einer Berliner Investmentbänker-Familie stammt die Schwiegertochter in Spe. So treffen auf dem Hochzeitsfest Welten aufeinander, und zwischen höflichen Smalltalks und eifrigem Anstoßen braut sich so manches zusammen...
Die Mutter der Braut, die Karrierefrau Cinderella von Anderstern, ist alles andere als glücklich über das neue Umfeld ihrer geliebten Jaqueline. Wie weit wird sie gehen in ihrem Ansinnen, Drombach so aufzumotzen, dass es ihren Vorstellungen eines zivilisierten Ortes entspricht?
Zumindest ist offensichtlich Kapital vorhanden – mit nur ein paar kleinen Abstrichen bei seinen Werten und den dörflichen Traditionen wittert Bürgermeister Heinrich Baumeister die Chance, die chronisch leere Gemeindekasse endlich wieder aufzufüllen. Das könnte doch so einfach sein, wenn da nicht jeder der Hochzeitsgäste seine ganz eigene Sicht auf die Dinge hätte und diese auch auf seine Weise zum Ausdruck brächte...
Man darf also gespannt sein bis zur letzten Minute: Wo bleibt eigentlich das Brautpaar? Und was verschwindet hier noch alles auf unerklärliche Weise? Wer hat den unbekannten Toten zu verantworten. Und vor allem: Was wird aus Drombach und den Hinterwäldern?
Das Hinterwälder KrimiDinner verspricht in erster Linie einen unterhaltsamen und genussvollen Abend. Zwischen den Gängen und zwischen den Zeilen erfahren die Gäste vieles über die Situation der „echten“ Hinterwälder Rinder und der Menschen, die sie versorgen. Die Geschichte um die Rinder und Menschen aus Drombach regt oft zum Lachen und immer wieder auch zum Nachdenken an: Welche Zukunft wünschen wir uns für unsere Region? Und welche Hindernisse gilt es zu überwinden, um dahin zu kommen?
Die Entstehungsgeschichte
Im Herbst 2025 trafen sich
- Len Shirts und Franziska Braegger, Theatermenschen aus Freiburg,
- Katja Brudermann, Mit-Autorin des im Herbst 2025 erschienenen Buchs „Hinterwälder – Landschaftspfleger, Nutztiere & ein Stück Schwarzwald“,
- und Antonia Wetzel, Hinterwälder Bäuerin und Protagonistin in besagtem Buch aus Aitern-Rollsbach,
weil sie Lust hatten, die Hinterwälder Rinder – eine zähe, intelligente, ideal an die Steilhänge des Südschwarzwaldes angepasste, aber vom Aussterben bedrohte Rasse – etwas mehr in den Blickpunkt der Menschen vor Ort zu rücken. Antonia Wetzel warf die Idee eines Krimi-Dinners in den Raum, und alle waren begeistert.
Die Landwirte – ihre Tiere, ihre Themen, ihre Proteste – werden in den Medien ja schon immer wieder erwähnt. Oft werden dabei hochtechnisierte Großbetriebe mit kleinen Bergbauernhöfen in einen Topf geworfen. Das wird der Vielfalt der Lebensmittelerzeugung nicht gerecht. Dank dem Schwarzwaldverein und dem Kulturbüro Aller.Land und weiteren unverzichtbaren Kooperationspartnern wurde die Idee konkreter und schließlich praxistauglich.

Es fand sich eine insgesamt 11-köpfige Gruppe zusammen, bestehend aus Landwirten und Menschen aus anderen Berufen. Seit April 2026 treffen sie sich regelmäßig zum Proben. Die Geschichte, die beim KrimiDinner zu sehen ist, haben alle Beteiligten gemeinsam kreiert, bei hitzigen Gesprächen über die Themen der „echten“ Hinterwälder, beim Improvisieren kurzer Szenen, beim Teilen von Erfahrungsschätzen aus ganz unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, ist sie entstanden, unter professioneller Leitung der Theater-Expertinnen Len Shirts und Franziska Bragger. Die beiden leiten seit vielen Jahren das Theater R.A.B. in Freiburg und haben schon unzählige Stücke entwickelt. Sie haben die Ideen aus der Gruppe gebündelt und auf magische Weise zu einer schlüssigen Geschichte zusammengefügt.
Im LandKultur-zelt auf dem Höfe-Festival
am Sonntag, den 27. September um 15 Uhr: Einblicke ins Hinterwälder KrimiDinner
Beim Höfe-Festival haben Sie die Gelegenheit, einen Teil der Krimi-Dinner-Gruppe kennen zu lernen und erste „Probe-Häppchen“ aus der Geschichte zu ergattern. Wer der Mörder ist wird natürlich noch nicht verraten! Aber es gibt jede Menge Geschichten aus der Proben- und Vorbereitungszeit, die Lust machen, sich im Oktober auf den Weg in den Südschwarzwald zu machen...
Nähere Infos zu den Auftritten finden Sie hier:
https://schaetzederdoerfer.de/hinterwaelder-krimidinner/
Die Auftritte
Es gibt einige Gelegenheiten, das KrimiDinner live zu erleben.
Sie haben die Wahl zwischen
* verschiedenen Terminen – alle liegen zwischen dem 2. und dem 18. Oktober 2026,
* vielfältigen Orten – es sind rustikale, edle, originelle, traditionsreiche und moderne dabei
* und Menüs für jeden Geschmack – alle beteiligten Köche haben extra fürs KrimiDinner ein Menü mit Hinterwälder Fleisch und zudem eine vegetarische oder vegane Alternative ausgetüftelt.
Für alle Auftrittsabende gilt:
Einlass: ab 18 Uhr
Beginn: 19 Uhr
Ende: gegen 22:30 Uhr
Freitag, 2. Oktober 2026 DerWaldfrieden Naturparkhotel, Todtnau-Herrenschwand
https://www.derwaldfrieden.de/
Freitag, 9. Oktober Gasthaus Hirschen, Todtnau-Brandenberg
https://hirschen-brandenberg.de/
Samstag, 10. Oktober Naturparkhotel Grüner Baum, Todtnau-Muggenbrunn
https://www.schwarzwald-naturparkhotel.com/de/
Sonntag, 11. Oktober Weinschenke Kreiterhof, Wollbach-Egerten
http://www.kreiterhof.de/index.html
Freitag, 16. Oktober Waldhotel am Notschreipass, Todtnau
https://www.schwarzwald-waldhotel.de/de/
Samstag, 17. Oktober Alte Schmiede, Zell-Mambach
Sonntag, 18. Oktober Hofgut LEO, Zell-Gresgen